2015

Ausgabe 17 (4/2015)

Editorial:

In der Frühjahrsausgabe 2015 veröffentlicht das e-Journal of Practical Business Research einen Artikel aus dem Bereich Immobilienmanagement, der auf der Grundlage einer sehr guten Bachelorthesis verfasst wurde. Anke Reiß und Jaennette Raethel untersuchen die spezielle Rolle der "Creative Class" für die Immobilienwirtschaft. Die Arbeit zeigt, dass ein sehr gutes Ergebnis auch das Resultat einer sehr guten Betreuung ist.

Berlin im April 2015

Olaf Resch

Beiträge:

Reiß, Raethel; Fokus Berlin: Die „Creative Class“ – eine unterschätzte Kundengruppe für die Immobilienwirtschaft?

Ziel der zugrundeliegenden Arbeit war es, durch eine Befragung innerhalb der „Creative Class“ sowie intensiver Auseinandersetzung mit Marktanalysen und Studien zu dieser Branchengruppe Lösungsansätze zur Gewinnung der Kultur- und Kreativwirtschaft als bislang unterschätzte Kundengruppe für die Immobilienwirtschaft abzuleiten.


Nach Darstellung der wissenschaftlichen Basis für die Auseinandersetzung mit der Thematik folgte eine Analyse der Kultur- und Kreativwirtschaft in Berlin, um eine Prognose der zukünftigen Entwicklung für den Berliner Immobilienmarkt einerseits und ein Anforderungsprofil der Berliner „Creative Class“ andererseits ableiten zu können. Auf diesen Erkenntnissen basierend wurden geeignete Strategien und konkrete Handlungsempfehlungen für die Immobilienwirtschaft entwickelt.

Dieses Paper gibt einen kurzen Einblick in die zentralen Standortfaktoren für die Schlüsselindustrie des 21. Jahrhunderts nach Richard Florida und präsentiert die Ergebnisse der Arbeit. 

Lizenz: 


Volltext erhältlich unterhttp://www.e-journal-of-pbr.info/downloads/creativeclassraethelreiß.pdf


Zitation: Reiß, Anke/ Raethel, Jeannette (2015): Fokus Berlin: Die „Creative Class“ – eine unterschätzte Kunden-gruppe für die Immobilienwirtschaft? In: e-Journal of Practical Business Research, Ausgabe 17 (4/2015). DOI: 10.3206/0000000061

Sonderausgabe Informatikkonzepte (2/2015)

Editorial:

In der Sonderausgabe Informatikkonzepte veröffentlicht das e-Journal of Practical Business Research einen Artikel aus dem Bereich der Kerninformatik und einen Artikel aus dem Bereich der Informatikausbildung. Meinen herzlichen Dank an Verfasser und Reviewer. 

Berlin im Februar 2015.

Olaf Resch

Beiträge:

Faustmann; Flexible Steuerung projektbasierten Lernens mit Argumenten in WeCoLAr

In der Hochschullehre unterstützen Projekte das gemeinsame Lernen. Allerdings sind in vielen Fällen die
Voraussetzungen der Teilnehmer so unterschiedlich, dass kein gleichmäßiger Lernfortschritt in den Projektgruppen erzielt werden kann. Zum Ausgleich
fehlender Kenntnisse und Erfahrungen wird der Einsatz von Argumenten vorgeschlagen, die den Lernenden die Resultate eines anderen Projektmitglieds
erklären können. Die Lernplattform WeCoLAr (Web-based Collaborative Learning by Arguments) realisiert diesen Ansatz. Zur Aktivierung
der Mit­arbeit wird ein Konzept zur Projektsteuerung entwickelt, das die Umsetzung allgemeiner Lernstrategien erlaubt. Der vorgestellte Ansatz
ermöglicht die didaktische Planung eines Projekts durch den Dozenten bei gleichzeitiger Möglichkeit zur eigenständigen Projektentwicklung durch die Gruppenmitglieder. 

Lizenz


Volltext erhältlich unterhttp://www.e-journal-of-pbr.info/downloads/wecolarfaustmann.pdf


Zitation: Faustmann, Gert (2015): Flexible Steuerung projektbasierten Lernens mit Argumenten in WeCoLAr. In: e-Journal of Practical Business Research, Sonderausgabe Informatikkonzepte (2/2015), DOI: 10.3206/0000000059

Koch; Eine generalisierte Implementierung des Memento-Entwurfsmusters mittels Objektserialisierung in der Programmiersprache Java

Eine häufige Notwendigkeit in der objektorientierten Softwareentwicklung ist das Vorhalten verschiedener Zustände eines Objekts − etwa um eine „Undo-/Redo-Funktionalität“ zu verwirklichen. Mit dem sogenannten Memento-Entwurfsmuster steht hierfür ein erprobter Ansatz zur Verfügung. Die vorliegende Arbeit beschreibt eine wiederverwendbare Java-Lösung zur Erfassung, Verwaltung und Wiederherstellung von Objektzuständen im Arbeitsspeicher zur Laufzeit, wobei folgende Anforderungen berücksichtigt werden: 


Generalisierung: Die Implementierung kann Objekte beliebigen Typs versionieren.
Kapselung: Keine Exposition des inneren Aufbaus der beteiligten Objekte; kein direkter Schreib-/Lesezugriff ‚von außen‘ auf vorgehaltene Zustände.
Wahlfreiheit des Zugriffs auf Zustände: Keine inkrementelle Speicherung.
Effizienz der Datenhaltung: Bestmögliche Minimierung der persistenten Datenmenge pro gespeichertem Zustand.


Die Abbildung von Objektzuständen erfolgt anhand von Javas integrierter Objektserialisierung (JOS). Objekte, deren Zustände mittels der vorgestellten Lösung versioniert werden sollen, müssen daher das Serializable-Interface implementieren – weitere Voraussetzungen bestehen nicht.

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Volltext erhältlich unterhttp://www.e-journal-of-pbr.info/downloads/mementokoch.pdf


Zitation: Koch, Philipp B. (2015): Eine generalisierte Implementierung des Memento-Entwurfsmusters mittels Objektserialisierung in der Programmiersprache Java. In: e-Journal of Practical Business Research, Sonderausgabe Informatikkonzepte (2/2015), DOI: 10.3206/0000000060

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